Ein Datenmodell ist eine strukturierte Darstellung der Beziehungen zwischen Dateneinheiten, die definiert, wie Daten in einem Reporting- oder Analysesystem organisiert, gespeichert und abgerufen werden. Im Kontext des Management Reportings bestimmt das Datenmodell, wie Geschäftskonzepte wie Umsatz, Kostenstellen, Produkte und Zeiträume dargestellt und miteinander verknüpft werden – und damit, welche Fragen über das System auf welcher Granularitätsstufe beantwortet werden können.
Warum das wichtig ist
Das Datenmodell ist eine der folgenreichsten architektonischen Entscheidungen bei jeder Reporting-Implementierung. Es bestimmt, welche Analysedimensionen verfügbar sind, wie flexibel das System abgefragt werden kann und wie einfach neue Reporting-Anforderungen aufgenommen werden können, wenn sich das Unternehmen weiterentwickelt. Unternehmen, die ihr Reporting auf schlecht strukturierten Datenmodellen aufbauen, sehen sich häufig mit Einschränkungen konfrontiert – sie können Management-Fragen nicht beantworten, ohne aufwendiges Data-Reengineering.
Verwandte Begriffe
- Dimensionales Modell
- Single Source of Truth (SSOT)
- Datenpipeline
- Berichtsgranularität
- Business Intelligence (BI)
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