Benchmarking ist die Praxis, die Leistungskennzahlen eines Unternehmens mit Referenzpunkten zu vergleichen – wie historischer Leistung, interner Geschäftsbereichsleistung, Branchendurchschnittswerten oder vergleichbaren Unternehmen –, um die relative Leistung zu beurteilen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Benchmarking liefert den externen oder komparativen Kontext, der eine Leistungszahl von einem absoluten Wert in eine sinnvolle Beurteilung verwandelt, ob die Leistung stark, angemessen oder unter dem erreichbaren Standard liegt.
Warum das wichtig ist
Ohne komparative Referenzpunkte fehlt Leistungszahlen die Bedeutung. Eine Bruttomarge von 35% sagt dem Management nichts für sich allein – es könnte eine starke Leistung in einer margenarmen Branche oder eine schwache Leistung in einer margenstarken darstellen. Benchmarking liefert den Kontext, der Leistungsbeurteilungen bedeutsam macht: Es identifiziert, ob das Unternehmen über, auf oder unter dem in seinem Kontext erreichbaren Standard liegt, und zeigt auf, wo Verbesserungspotenziale gegenüber besser performenden Vergleichsunternehmen bestehen.
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